Patagonien und andere Abenteuer-Reiseziel

Welche sind die 8 wichtigsten Gletscher in Patagonien für Ihre Reiseplanung?

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Patagonien beherbergt das drittgrößte Eisfeld der Welt nach der Antarktis und Grönland. Das südpatagonische Eisfeld erstreckt sich über 13.000 Quadratkilometer und speist 47 Gletscher allein im argentinischen Nationalpark Los Glaciares sowie zahlreiche weitere auf chilenischer Seite. Für Reisende stellt sich die Frage: welche Gletscher lohnen sich wirklich und wie plant man den Besuch logistisch sinnvoll?

Die Antwort hängt von mehreren Faktoren ab. Die acht wichtigsten Gletscher verteilen sich strategisch zwischen Argentinien und Chile, jeder mit unterschiedlichen Zugänglichkeitsgraden und Charakteristiken. Während einige wie der Perito Moreno problemlos per Auto erreichbar sind, erfordern andere mehrstündige Bootsfahrten oder mehrtägige Trekkings. Dieser Artikel vergleicht die bedeutendsten Gletscher nach praktischen Kriterien: Zugang, benötigte Zeit, körperliche Anforderungen und verfügbare Infrastruktur.

Das Besondere an den patagonischen Gletschern ist ihre Zugänglichkeit. Im Gegensatz zu Hochgebirgsgletschern liegen ihre Ausläufer bereits auf 200 bis 300 Metern Höhe, was Besuche ohne professionelle Bergsteigerausrüstung ermöglicht. Wir stellen Ihnen eine fundierte Übersicht vor, damit Sie Ihre Reise optimal planen können.

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Was macht die Gletscher Patagoniens einzigartig?

Die patagonischen Gletscher sind Tieflandgletscher, deren Ausläufer bereits auf niedrigen Höhen liegen – eine weltweite Seltenheit. Dies ermöglicht einen vergleichsweise einfachen Zugang zu massiven Eismassen.

Das südpatagonische Eisfeld (Campo de Hielo Sur) fungiert als natürlicher Wasserspeicher und beinhaltet etwa 70 Prozent der weltweiten Süßwasserreserven in Gletscherform. Aufgrund der speziellen geografischen Lage zwischen den Anden und dem Pazifik erhalten diese Gletscher enorme Niederschlagsmengen, die ihr Wachstum begünstigen. Die Region weist ein gemäßigtes Klima auf: Im Winter liegen die Temperaturen bei etwa minus 2 Grad, im Sommer bei plus 18 Grad Celsius.

Ein faszinierendes Phänomen ist das sogenannte „Kalben“ der Gletscher. Riesige Eisblöcke brechen mit donnerähnlichem Getöse von der Gletscherfront ab und stürzen ins Wasser. Dieses Schauspiel ist bei mehreren der hier vorgestellten Gletscher zu beobachten. Besonders bemerkenswert: Der Perito-Moreno-Gletscher gehört zu den wenigen Gletschern weltweit, die noch wachsen statt zurückzugehen.

Die Unterschiede zwischen argentinischen und chilenischen Gletschern liegen vor allem in der Zugänglichkeit. Auf argentinischer Seite existiert eine bessere Straßeninfrastruktur, während chilenische Gletscher oft nur per Boot oder nach mehrtägigen Trekkings erreichbar sind. Beide Seiten bieten jedoch einzigartige Perspektiven auf diese uralten Eisgiganten in den Landschaften Patagoniens.

Wie wählt man die richtigen Gletscher Patagoniens für die Reiseplanung aus?

Die Auswahl hängt von vier Hauptkriterien ab: geplante Reisezeit, gewünschte körperliche Anstrengung, Transportmittel (Auto, Boot, Flugzeug) und ob Sie die argentinische oder chilenische Seite bevorzugen.

Welche Kriterien sind bei der Auswahl entscheidend?

Zugänglichkeit nach Transportmittel:

  • Per Straße erreichbar: Perito Moreno (einfachster Zugang)
  • Per Schiff erreichbar: Upsala, Spegazzini, Pía, Garibaldi, Águila, Porter
  • Mit Trekking kombiniert: Grey
  • Mehrtägige Anreise: Porter (Expeditionskreuzfahrt)

Zeitaufwand pro Gletscher:

  • Halbtagesausflug: Perito Moreno (Besichtigung von Aussichtsplattformen)
  • Ganztagesausflug: Upsala-Spegazzini
  • Ein bis zwei Tage: Grey (mit Übernachtung im Torres del Paine Nationalpark), Pía, Garibaldi, Águila
  • Mehrere Tage: Porter (über Expeditionskreuzfahrt)

Körperliche Anforderungen:

  • Niedrig: Perito Moreno, Upsala und Spegazzini vom Schiff aus
  • Moderat: Grey, Pía, Garibaldi, Águila mit Wanderungen von ein bis zwei Stunden
  • Hoch: Trekking-Optionen im Torres del Paine Nationalpark

Die Infrastruktur variiert erheblich. Der Perito Moreno verfügt über ausgebaute Holzstege, ein Besucherzentrum und Restaurants. Bei organisierten Bootstouren ist meist ein Mittagessen inkludiert. Trekkingoptionen erfordern dagegen grundlegende Selbstversorgung und entsprechende Ausrüstung.

Die 8 wichtigsten Gletscher Patagoniens: detaillierte Übersicht

Diese Auswahl basiert auf Zugänglichkeit, visuellem Eindruck und logistischer Integration. Vier liegen auf argentinischer Seite (ideal ab El Calafate), vier auf chilenischer Seite (zugänglich über Expeditionskreuzfahrten).

Perito Moreno-Gletscher: der zugänglichste und bekannteste

Der Perito-Moreno-Gletscher gilt als eine der Hauptattraktionen Patagoniens und liegt 80 Kilometer westlich von El Calafate im Nationalpark Los Glaciares. Eine asphaltierte Straße führt direkt zum Gletscher, wo sich ein vier Kilometer langes Stegnetz über mehrere Ebenen erstreckt.

Mit 30 Kilometern Länge, fünf Kilometern Breite und 60 bis 75 Metern Höhe über der Wasseroberfläche beeindruckt dieser Eisgigant durch seine Dimensionen. Weitere 170 Meter Eis erstrecken sich unter Wasser. Die UNESCO hat den gesamten Nationalpark als Weltnaturerbe eingestuft. Eine Besonderheit: Der Gletscher wächst noch, während die meisten anderen weltweit schrumpfen.

Praktische Informationen:

  • Anfahrt von El Calafate: circa 1,5 Stunden
  • Beste Besuchszeit: früher Morgen oder später Nachmittag (weniger Besucher)
  • Parkeintritt: ermäßigt am zweiten Tag (50 Prozent Rabatt)
  • Optionales Gletschertrekking: Voranmeldung erforderlich
  • Einrichtungen: Restaurant, Café, Souvenirgeschäft

Upsala-Gletscher: der größte, aber schwer zugänglich

Der Upsala-Gletscher ist mit 870 Quadratkilometern Fläche und 60 Kilometern Länge der größte Gletscher Südamerikas. Er liegt im nördlichen Arm des Lago Argentino und ist ausschließlich per Bootsexkursion erreichbar.

Seit 2008 haben massive Eisabbrüche eine spektakuläre Eisbergbarriere geschaffen. Diese schwimmenden Eisberge in verschiedenen Blautönen bieten außergewöhnliche Fotomotive. Allerdings können Boote wegen der Instabilität und der Gefahr durch brechende Eisblöcke nur noch auf etwa zehn Kilometer Entfernung heranfahren.

Details zur Anreise:

  • Abfahrt: 8:00 Uhr ab Puerto Punta Bandera (47 Kilometer von El Calafate)
  • Gesamtdauer: acht bis neun Stunden
  • Kombination mit Spegazzini-Gletscher im „Todo Glaciares“ Tour
  • Temperaturen an Bord: warme, windabweisende Kleidung notwendig

Spegazzini-Gletscher: der höchste im Nationalpark

Der Spegazzini-Gletscher erreicht eine Höhe von 135 Metern und ist damit die höchste Gletscherfront im Nationalpark Los Glaciares. Mit 134 Quadratkilometern Fläche und 1,5 Kilometern durchschnittlicher Breite ist er kleiner als Upsala, aber durch seine imposante Höhe besonders eindrucksvoll.

Im Gegensatz zum Upsala-Gletscher ermöglicht die geringere Abbruchgefahr eine dichtere Annäherung per Boot. Die Tour macht Halt an der modernen Base Spegazzini, wo Besucher eine kurze Wanderung durch den andinen Patagonienwald unternehmen können.

Besondere Merkmale:

  • Mirador De Agostini: 350 Meter Holzstege mit Panoramablick
  • Whisky mit Gletschereis: traditionell am Ende der Tour serviert
  • Optionales Upgrade: Captain’s Club mit VIP-Lounge und Gourmetmenü
  • Vegetation: Coihue-Bäume und südliche Buchen säumen den Wanderweg

Pía-Gletscher: für Expeditionsreisende im Beagle-Kanal

Der Pía-Gletscher liegt im nordwestlichen Arm des Beagle-Kanals in Tierra del Fuego und gehört zum Darwin-Gebirge. Mit einer Fläche von etwa 480 Quadratkilometern und einer Gletscherfront von bis zu 100 Metern Höhe gehört er zu den eindrucksvollsten Gletschern der Region.

Diese Option ist für Reisende, die eine Expeditionskreuzfahrt zwischen Punta Arenas und Ushuaia unternehmen. Der Gletscher ist nur vom Wasser aus zugänglich und bietet spektakuläre Kalbungsereignisse. Nach der Zodiac-Anfahrt folgt eine Wanderung zu einem Aussichtspunkt, von dem aus die gesamte Ausdehnung des Gletschers sichtbar wird.

Wichtige Hinweise:

  • Zugang: nur per Expeditionskreuzfahrt (z. B. Australis)
  • Teil der Route: Ushuaia → Beagle-Kanal → Punta Arenas
  • Wanderung: 45 Minuten über schlammigen Untergrund zum Aussichtspunkt
  • Besonderheit: einer der wenigen noch wachsenden Gletscher der Region
  • Empfohlene Saison: Oktober bis April

Grey-Gletscher: das Juwel von Torres del Paine

Der Grey-Gletscher befindet sich im chilenischen Nationalpark Torres del Paine, einem der spektakulärsten Naturparks Südamerikas. Der Gletscher ist Teil des Campo de Hielo Sur und weist eine sechs Kilometer breite Kalbungsfront auf.

Zwei Optionen bieten sich an: Eine einstündige Wanderung vom Refugio Grey zum Aussichtspunkt Lago Grey oder eine dreistündige Zodiac-Navigation direkt zwischen den Eisbergen. Die Umgebung mit den charakteristischen Granitspitzen des Paine-Massivs macht diesen Gletscher zu einem fotografischen Highlight.

Praktische Planung:

  • Anfahrt: drei Stunden Bus von Puerto Natales
  • Parkeintritt: Voranmeldung in Hochsaison (Dezember bis Februar) zwingend erforderlich
  • Übernachtungsmöglichkeiten: Refugio Grey, Hotel Lago Grey, Campingplätze
  • Kombination: ideal mit W-Trek oder O-Rundweg im Park
  • Zodiac-Tour: circa 120 US-Dollar pro Person

Garibaldi-Gletscher: der dramatische Fjordgletscher

Der Garibaldi-Gletscher liegt im gleichnamigen Fjord, der vom Beagle-Kanal abzweigt, und ist Teil des Darwin-Gebirges in Tierra del Fuego. Mit einer Fronthöhe von etwa 60 Metern und steilen Felswänden von über 600 Metern beiderseits des Fjords bietet er eine der dramatischsten Gletscherlandschaften Patagoniens.

Der Fjord ist nur vier Kilometer breit und von subantarktischen Buchenwäldern gesäumt, die bis zur Schneegrenze reichen. Die Navigation durch den engen Fjord ermöglicht spektakuläre Nahaufnahmen der Gletscherfront, und mit etwas Glück können Besucher Eisabbrüche beobachten.

Ablauf des Besuchs:

  • Zugang: ausschließlich über Expeditionskreuzfahrt 
  • Zodiac-Fahrten: Annäherung an die Gletscherfront zwischen Eisbergen
  • Wanderung: optionale kurze Trekkings entlang des Fjordufers
  • Dauer: etwa zwei bis drei Stunden im Fjord
  • Besonderheit: außergewöhnliche Akustik durch Eisabbrüche im engen Fjord

Águila-Gletscher: der verborgene Schatz im Agostini-Sund

Der Águila-Gletscher befindet sich im Agostini-Sund innerhalb des Nationalparks Alberto de Agostini, einem der entlegensten Schutzgebiete Chiles. Der Gletscher erstreckt sich vom Darwin-Gebirge bis zu einer Gletscherlagune, deren milchig-blaues Wasser mit Eisschollen übersät ist.

Nach der Anlandung führt eine etwa 25-minütige Wanderung am Strand und durch magellanischen Wald zur Lagune am Gletscherfuß. Die Stille dieser abgelegenen Region und die Möglichkeit, dem Gletscher sehr nahe zu kommen, machen diesen Besuch zu einem besonderen Erlebnis.

Praktische Informationen:

  • Lage: Agostini-Sund, nur per Schiff erreichbar
  • Teil der Route: Expeditionskreuzfahrten zwischen Ushuaia und Punta Arenas
  • Wanderung: 1,7 Kilometer Hin- und Rückweg (50 Minuten)
  • Schwierigkeitsgrad: einfach bis moderat
  • Höhepunkt: direkte Nähe zur Gletscherlagune mit treibenden Eisblöcken
  • Kombination: oft mit Besuch des nahegelegenen Cóndor-Gletschers

Porter-Gletscher: für Abenteurer auf längeren Expeditionen

Der Porter-Gletscher liegt ebenfalls im Beagle-Kanal und gehört zur sogenannten „Gletscherallee“, einem Abschnitt, in dem mehrere Gezeitengletscher ins Meer münden. Der Gletscher ist nach europäischen Entdeckern benannt und Teil des Darwin-Eisfeldes.

Diese Option ist die entlegenste der hier vorgestellten Gletscher auf chilenischer Seite. Der Gletscher liegt in einer isolierten Fjordlandschaft und ist nur nach mehrtägiger Expeditionskreuzfahrt erreichbar. Die Kombination mehrerer Gletscher entlang des Beagle-Kanals macht die Reise zu einem umfassenden Gletschererlebnis.

Zugangsmöglichkeiten:

  • Expeditionskreuzfahrten: vier bis acht Tage zwischen Punta Arenas und Ushuaia
  • Route: kombiniert mit Pía, Condor, Águila und weiteren Gletschern
  • Besichtigung: vom Schiff aus oder per Zodiac
  • Saison: September bis April
  • Besonderheit: Teil der historischen Route von Charles Darwin

Wie plant man die logistische Route optimal?

Die optimale Route hängt von der verfügbaren Zeit ab: fünf bis sieben Tage ermöglichen die argentinische Seite (El Calafate plus El Chaltén), sieben bis zehn Tage erlauben die Kombination beider Länder, und zehn bis 14 Tage bieten eine vollständige Erkundung inklusive Torres del Paine.

Welche Routen sind für unterschiedliche Reisedauern geeignet?

Fünf bis sieben Tage: argentinische Seite

Diese Variante hat El Calafate als Ausgangsbasis:

  • Tag 1: Ankunft und Besuch des Glaciarium-Museums
  • Tag 2: Perito Moreno Ganztagesausflug (optional mit Gletschertrekking)
  • Tag 3: Todo Glaciares Tour zu Upsala und Spegazzini
  • Tag 4: Tagesausflug nach El Chaltén (Wanderung Laguna de los Tres)
  • Tag 5: Reservetag oder Rückflug

Sieben bis zehn Tage: Kombination mit Expeditionskreuzfahrt

Diese Route verbindet die Höhepunkte der argentinischen Seite mit einer Kreuzfahrt:

  • Tag 1-3: wie Szenario eins in Argentinien
  • Tag 4: Flug von El Calafate nach Punta Arenas
  • Tag 5-8: Expeditionskreuzfahrt Punta Arenas → Ushuaia (Pía, Condór, Águila, Porter, Kap Hoorn)
  • Tag 9: Ushuaia Stadtbesichtigung oder Rückflug

Zehn bis 14 Tage: vollständige Erkundung

Mit zwei Wochen lässt sich eine umfassende Route realisieren:

  • Alle vorherigen Optionen inkludiert
  • Zusätzliche Tage für Torres del Paine mit Grey-Gletscher (drei bis vier Tage)
  • Flexibilität für wetterbedingte Änderungen
  • Option für achttägige Rundfahrt-Kreuzfahrt (Ushuaia-Punta Arenas-Ushuaia)

Wichtige logistische Hinweise:

  • Internationale Flüge: Buenos Aires nach El Calafate oder Santiago nach Punta Arenas
  • Expeditionskreuzfahrten: Buchung zwei bis drei Monate im Voraus erforderlich
  • Vorabreservierungen: unerlässlich in Hochsaison (Dezember bis Februar)
  • Dokumentation: gültiger Reisepass für Grenzübertritte zwischen Argentinien und Chile

Zusammenfassung

Die acht wichtigsten Gletscher Patagoniens bieten unterschiedliche Erfahrungen für verschiedene Reiseprofile. Für Besucher mit begrenzter Zeit ist die Kombination aus Perito Moreno (einfacher Zugang, spektakulär) und einer Bootstour zu Upsala und Spegazzini optimal. Aktivere Reisende sollten Trekking-Optionen wie die Wanderungen in Torres del Paine mit dem Grey-Gletscher in Betracht ziehen.

Die Kombination beider Länder ermöglicht die vollständigste Perspektive auf die patagonischen Gletscher. Eine Route von El Calafate über eine Expeditionskreuzfahrt zu den Gletschern des Beagle-Kanals (Pía, Águila, Porter) bis zum Torres del Paine Nationalpark deckt sieben der acht hier vorgestellten Gletscher ab. Diese Route verbindet die argentinische Zugänglichkeit mit der chilenischen Abgelegenheit.

Diese Gletscher stehen unter der Bedrohung des Klimawandels. Der Besuch mit verantwortungsvollen Anbietern, die nachhaltige Praktiken befolgen und zur lokalen Wirtschaft beitragen, ist entscheidend für ihre Erhaltung. Respektieren Sie Absperrungen, folgen Sie den Anweisungen der Guides und hinterlassen Sie keine Spuren.

Die Gletscher Patagoniens gehören zu den eindrucksvollsten Naturwundern der Erde. Mit den Expeditionskreuzfahrten von Australis können Sie mehrere dieser majestätischen Eisgiganten auf komfortable und nachhaltige Weise erkunden. Unsere Routen verbinden die spektakulärsten Landschaften der Region mit der Expertise lokaler Guides. Entdecken Sie unsere Routen und erleben Sie Patagonien aus einer einzigartigen Perspektive.

Häufig gestellte Fragen

Kann man alle acht Gletscher in einem Urlaub besuchen?

Theoretisch ja, aber nicht empfehlenswert. Eine realistische Planung umfasst vier bis fünf Gletscher in zehn bis 14 Tagen, um jedes Erlebnis zu genießen ohne Hektik. Die argentinischen Gletscher (Perito Moreno, Upsala, Spegazzini) sind logistisch einfacher zu kombinieren als eine Komplettreise. Für alle acht benötigen Sie mindestens zwei Wochen und müssen die chilenischen Gletscher (Pía, Águila, Porter) über eine mehrtägige Expeditionskreuzfahrt einplanen.

Welcher Gletscher ist am beeindruckendsten für einen ersten Besuch?

Der Perito Moreno ist unübertroffen für Erstbesucher. Die Kombination aus einfacher Zugänglichkeit, spektakulärer Größe (60 Meter Höhe), häufigen Kalbungsereignissen und ausgezeichneter Infrastruktur macht ihn ideal. Die Stege ermöglichen Betrachtung aus verschiedenen Winkeln, und das Donnern des brechenden Eises ist unvergesslich.

Braucht man für Gletscherbesuche spezielle Ausrüstung?

Für Aussichtspunkte und Bootstouren genügt warme, wasser- und windabweisende Kleidung, bequeme Schuhe und Sonnenschutz. Für Gletschertrekking (Big Ice am Perito Moreno) stellt der Veranstalter die technische Ausrüstung (Steigeisen, Gurte, Helme). Eigene stabile Wanderschuhe sind jedoch erforderlich. Bei Expeditionskreuzfahrten sind Gummistiefel für Zodiac-Landungen empfehlenswert.

Sind die Gletscher für Menschen mit eingeschränkter Mobilität zugänglich?

Der Perito Moreno bietet rollstuhlgeeignete Stege auf den unteren Ebenen (nicht alle sind barrierefrei). Die Bootstouren zu Upsala und Spegazzini sowie Expeditionskreuzfahrten zu den chilenischen Gletschern sind mit Hilfe machbar, aber Ein- und Ausstieg können herausfordernd sein. Kontaktieren Sie Veranstalter im Voraus für spezielle Unterstützung.

Wie organisiert man Gletscherbesuche am besten: unabhängig oder mit Tour?

Perito Moreno: unabhängig möglich (Mietwagen oder Bus), aber geführte Touren beinhalten Transport und Expertenwissen. Bootstouren (Upsala, Spegazzini): nur mit organisierten Touren möglich. Chilenische Gletscher (Pía, Águila, Porter): ausschließlich über Expeditionskreuzfahrten erreichbar. Empfehlung: Kreuzfahrten zwei bis drei Monate im Voraus online buchen, argentinische Touren ein bis zwei Tage vor Ort.

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