Tiere in argentinien

Tiere in Argentinien: 5 Hotspots zur Beobachtung von wildlebenden Tieren

Australis

Während Argentinien möglicherweise den meisten wegen ihrer weitreichenden, dünn besiedelten Steppe im Süden bekannt ist, weist dieses große, vielfältige Land eine beeindruckende Vielfalt von Lebensräumen auf. Im Norden sind subtropische Urwälder anzutreffen, während die lange lange Küste eine Unzahl an Ökosystemen und wildlebenden Tieren beheimatet. Angehende Zoologen und Tierbegeisterte, nachfolgend findet Ihr die fünf besten Orte zur Beobachtung von wildlebenden Tieren in ihren natürlichen Lebensräumen. Erfahren Sie mehr über Tiere in Argentinien.

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  1. Argentinische Tiere auf der Valdes-Halbinsel, Provinz Chubut, Argentinien

Die Valdés-Halbinsel, eine scheinbar unfruchtbare Halbinsel an der Atlantikküste unweit von Puerto Madryn, wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. In dieser Region ist eine Vielfalt von Meerestieren beheimatet.

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Hier können Sie

  • Seeelefanten sehen, die zwischen August und März Junge bekommen, hier aber das ganze Jahr überleben. Wer wildlebende Tiere beobachten möchte, kommt während des Zeitraums der Aufzucht der Jungtiere voll auf seine Kosten, da die Seeelefanten normalerweise die meiste Zeit Tintenfische im Wasser jagen.
  • An den Stränden der Valdes-Halbinsel leben große Kolonien von Seelöwen fast das ganze Jahr über.
  • Südliche Glattwale, die zu den meist erwarteten Tieren in Argentinien zählen, kommen in diese Region, um ihre Jungtiere aufzuziehen. Ab Mai sind sie in der Bucht von Golfo Nuevo zu finden, wo sie kalben und ihre Jungtiere aufziehen. Diese Walart ist in den Gewässern der Halbinsel bis Dezember anzutreffen.
  • Tümmler und Commerson-Delfine werden in diesen Gewässern ebenfalls häufig gesichtet.
  • Zu den weiteren spektakulären Besuchern der Region zählt eine Schule von ungefähr 25 Orcas, die hier zwischen Oktober und November leben. Ihre einzigartige Jagdmethode ist beeindruckend anzusehen: Sie lassen sich selbst am Ufer stranden, um schlafende Robben oder Seelöwen zu fangen.
  • Dieses Gebiet ist zudem Heimat von Guanakos, Gürteltieren, Nandos und Graufüchsen.
  1. Argentinische Tiere im Iguazú-Nationalpark, Provinz Misiones, Argentinien

Die Iguazú-Wasserfälle an der Grenze zwischen Argentinien und Brasilien sind nicht nur das größte Wasserfallsystem der Erde, sondern auch von subtropischen Urwäldern umgeben, die mit einer beeindruckenden Vielfalt wildlebender Tiere aufwarten. Der Iguazú-Nationalpark, der ebenfalls von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt wurde, besticht durch üppige Vegetation und seltene Flora und Fauna.

Zu den heimischen Tieren gehören:

  • Der gefährdete Riesenotter und der Große Ameisenbär, für den ein hohes Risiko des Aussterbens in der Natur in unmittelbarer Zukunft besteht, sind Beispiele für die seltenen argentinischen Tiere, die hier leben.
  • Diese Tiere teilen sich Lebensräume mit südamerikanischem Tapiren, Brüllaffen, Jaguaren, Brillenkaimanen und Jaguarundis.
  1. Argentinische Tiere im privaten Naturschutzgebiet Yacutinga, Provinz Misiones, Argentinien

80km im Osten der Iguazú-Wasserfälle befindet sich das private Naturschutzgebiet Yacutinga. Diese Gegend ist für ihre unglaubliche Vielfalt an Vogelarten bekannt: über 320 verschiedene Arten von Vögeln wurden in dieser Region gesichtet. Aufgrund des warmen Klimas und der hohen Feuchtigkeit zeichnet sich die Umgebung durch dichte Wälder aus, die sich hervorragend zur Beobachtung von Vögeln eigen – insbesondere wenn Sie ein Set Ferngläser und ein gutes Auge haben.

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Hier sollten Sie nach den folgenden Vogelarten Ausschau halten:

  • verschiedene Arten von Papageien, darunter Maximilianpapageien und Scharlachkopfpapageien,
  • Kassike, darunter Rotbürzelkassike,
  • Tukane und andere Mitglieder der Ramphastidae Familie, darunter Fleckenarassaris und Goldtukane.
  1. Argentinische Tiere in Puerto Deseado, Provinz Santa Cruz, Argentinien

Die 20 km von Puerto Deseado entfernte Pinguin-Insel ist ein einzigartiger Ort zur Beobachtung von Wildtieren in Argentinien. Hier lebt die einzige Felsenpinguin-Kolonie von ganz Südamerika.

Obwohl ungefähr 15 weitere Nistplätze dieser Pinguinart in Chile und Argentinien bekannt sind, ist auf der Pinguin-Insel die einzige erreichbare Kolonie beheimatet. Mehrere Tausend Felsenpinguine ziehen dort zwischen Oktober und April ihre Jungtiere groß. Die nahegelegene Magellanpinguin-Kolonie, Schwarzbrauenalbatrosse, Blauaugenscharben und südliche Riesensturmvögel, die am Himmel ihre Kreise ziehen, gehören zu den weiteren Vogelarten, die in der Nähe von Puerto Deseado beobachtet werden können.

  1. Argentinische Tiere im Feuchtgebiet von Iberá, Provinz Corrientes, Argentinien

Obwohl das Iberá-Feuchtgebiet kleiner und nicht so bekannt ist wie der Pantanal, der sich über Teile von Brasilien, Bolivien und Paraguay erstreckt, gilt es mit seinem 1,42 Mio. ha abdeckenden Netzwerk aus Mooren, Sümpfen und Lagunen als das zweitgrößte Feuchtgebiet der Welt. Diese Region ist Heimat einer Vielzahl von wildlebenden Tieren. Über 4.000 unterschiedliche Tier- und Pflanzenarten, und somit ein Drittel aller in Argentinien beheimateten Arten, sollen in diesem Ökosystem leben.

Tiere in argentinien

Hier lassen sich folgende Tiere beobachten:

  • Der eigentlich heimische Jaguar wurde im Rahmen eines umfassenden Wiedereinführungsprogramms des Conservation Land Trust in diesem Gebiet als erstes Tier wiedereingeführt.

Wasserschweine, Pampashirsche und Kaimane sind die am weitestesten verbreiteten Tierarten, obwohl die seltenen Riesenameisenbäre und Riesenotter auch hier leben.

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