Patagonien und andere Abenteuer-Reiseziel

Die 10 spektakulärsten Aussichtspunkte in Patagonien

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Patagonien beherbergt einige der atemberaubendsten Aussichtspunkte der Welt – von den legendären Torres del Paine über den majestätischen Fitz Roy bis zum kalbenden Perito-Moreno-Gletscher. Diese Aussichtspunkte – oder Miradores –  bieten spektakuläre Panoramen über Gletscherseen, Granitgipfel und endlose Fjordlandschaften zwischen Chile und Argentinien. Von leicht zugänglichen Plattformen bis zu anspruchsvollen Bergwanderungen ist für jeden Reisestil etwas dabei. Besonders beeindruckend sind die patagonischen Fjorde und Gletscher, die Sie auf einer Expeditionskreuzfahrt mit Australis aus einzigartiger Perspektive erleben – eine komfortable Alternative zu den oft anspruchsvollen Landrouten.

Was macht die Aussichtspunkte in Patagonien so einzigartig?

Die Aussichtspunkte Patagoniens vereinen extreme geografische Vielfalt auf engem Raum: Gletscher, die direkt ins Meer kalben, türkisfarbene Gletscherseen, schroffe Granitgipfel und endlose Steppen. Diese dramatische Landschaft, geformt durch Millionen Jahre geologischer Aktivität, bietet Panoramen, die weltweit ihresgleichen suchen.

Das südliche patagonische Eisfeld erstreckt sich über 16.800 Quadratkilometer und bildet die drittgrößte Süßwasserreserve der Erde nach der Antarktis und Grönland. Von den Aussichtspunkten aus können Sie beobachten, wie massive Eisströme sich durch Täler wälzen und in kristallklaren Seen enden. Der Nationalpark Torres del Paine wurde 2013 in einer weltweiten Abstimmung zum achten Weltwunder erkoren – eine Auszeichnung, die die außergewöhnliche Naturschönheit dieser Region unterstreicht.

Die Vielfalt der Ökosysteme macht Patagonien besonders faszinierend. Innerhalb weniger Kilometer wechseln Sie von dichten subantarktischen Wäldern zur kargen Pampa, von schroffen Andengipfeln zu ruhigen Fjorden. Diese Kontraste schaffen fotografische Momente, die selbst erfahrene Reisende in Staunen versetzen. Zudem bieten die Aussichtspunkte  hervorragende Möglichkeiten zur Tierbeobachtung: Andenkondore kreisen über den Gipfeln, Guanacos grasen in den Tälern, und mit etwas Glück entdecken Sie den scheuen Huemul, den patagonischen Hirsch.

Die beste Reisezeit für klare Sicht ist der patagonische Sommer von Dezember bis März. Allerdings ändert sich das Wetter hier sprichwörtlich alle 15 Minuten – planen Sie daher mehrere Tage für jeden Aussichtspunkt ein, um Ihre Chancen auf optimale Bedingungen zu erhöhen.

Die schönsten Aussichtspunkte in Südpatagonien

Mirador Base Las Torres (Torres del Paine, Chile)

Der Mirador Base Las Torres gilt als einer der ikonischsten Aussichtspunkte Patagoniens. Nach einer anspruchsvollen Wanderung erreichen Sie eine türkisfarbene Gletscherlagune zu Füßen der drei majestätischen Granittürme, die dem Nationalpark seinen Namen geben und bis zu 2.850 Meter in den Himmel ragen.

Wichtige Informationen für Ihren Besuch:

  • Distanz: 9 Kilometer einfache Strecke (18 Kilometer hin und zurück)
  • Höhenunterschied: 800 Meter
  • Dauer : 8 bis 10 Stunden insgesamt
  • Schwierigkeitsgrad: mittel bis hoch
  • Besonderheit: letzter Kilometer sehr steil über Geröll

Die Wanderung beginnt am Informationszentrum des Torres del Paine und führt zunächst durch patagonischen Wald, bevor Sie die Baumgrenze überschreiten. Der letzte Anstieg ist besonders anspruchsvoll, aber der Anblick der drei Granittürme, die sich im türkisfarbenen Wasser der Lagune spiegeln, belohnt jeden Schritt. Diese Türme entstanden vor etwa 12 Millionen Jahren durch vulkanische Aktivität und wurden durch Erosion zu den markanten Formationen geformt, die Sie heute sehen.

Für das beste Licht empfiehlt sich der Sonnenaufgang, wenn die ersten Strahlen die Granittürme in ein magisches Rot tauchen. Dies erfordert allerdings eine Übernachtung im Refugio Chileno, etwa zwei Stunden vom Mirador entfernt. Ab 9 Uhr morgens wird der Weg zunehmend voller, wenn die Tagesausflügler aus Puerto Natales eintreffen. Ein weiterer Vorteil des frühen Starts: Sie haben bessere Chancen auf windstille Bedingungen am See.

Mirador Lago Grey (Chile)

Der Lago Grey am westlichen Ende des Torres del Paine Nationalparks bietet einen der eindrucksvollsten Ausblicke auf den Grey-Gletscher. Massive Eisberge in intensivem Blau treiben auf dem milchig-grauen Wasser des Sees und schaffen eine surreale Szenerie, die an arktische Landschaften erinnert.

Wichtige Informationen:

  • Lage: Westlicher Bereich des Torres del Paine Nationalparks
  • Zugang: Vom Parkplatz am Hotel Lago Grey kurzer Spaziergang (15-20 Minuten)
  • Schwierigkeitsgrad: einfach, für alle Altersgruppen geeignet
  • Besonderheit: Bootstouren zum Gletscher möglich
  • Empfohlene Aufenthaltsdauer: 2 bis 3 Stunden</span>

Der Grey-Gletscher erstreckt sich über 28 Kilometer und ist Teil des südlichen patagonischen Eisfelds. Von den Aussichtspunkten am Seeufer haben Sie einen spektakulären Blick auf die türkis-blauen Eistürme, die sich bis zu 30 Meter über dem Wasser erheben. Die Eisberge, die vom Gletscher abbrechen, treiben langsam über den See und bieten ein ständig wechselndes Panorama.

Für ein intensiveres Erlebnis können Sie eine Bootstour zum Gletscher unternehmen, die vom Hotel Lago Grey startet. Diese bringt Sie nah an die Eiswand heran und ermöglicht es Ihnen, die Dimensionen dieses Naturwunders aus nächster Nähe zu erleben. Alternativ können Sie vom Refugio Grey aus eine längere Wanderung entlang des Seeufers unternehmen, die weitere spektakuläre Ausblicke bietet.

Mirador Wulaia (Chile)

Die Bucht von Wulaia auf der Insel Navarino bietet einen faszinierenden Aussichtspunkt, der Geschichte und Natur auf einzigartige Weise verbindet. Dieser Ort war einst eine der größten Siedlungen der Yámana, der indigenen Ureinwohner Feuerlands, und bewahrt bis heute die Spuren dieser jahrtausendealten Kultur.

Wichtige Informationen:

  • Lage: Insel Navarino, Beagle-Kanal
  • Zugang: Nur per Schiff erreichbar (Teil der Australis-Routen)
  • Wanderung: 1,5 bis 2 Stunden durch Magellanwald
  • Höhenunterschied: 150 Meter
  • Schwierigkeitsgrad: leicht bis mittel

Der Weg zum Mirador führt durch einen magischen Magellanwald, wo uralte Coihue- und Canelo-Bäume von Moosen und Flechten überzogen sind. Unterwegs informieren Hinweistafeln über die Flora und die Geschichte der Yámana. Der Pfad ist gut angelegt und führt über Holzstege und natürliche Wege durch die dichte Vegetation.

Vom Aussichtspunkt aus eröffnet sich ein atemberaubender Panoramablick über den Beagle-Kanal, die zerklüfteten Küsten und die schneebedeckten Gipfel der Darwin-Kordillere. An klaren Tagen reicht die Sicht bis zu den entfernten Gletschern. Die Kombination aus historischer Bedeutung, einzigartiger Vegetation und spektakulärer Aussicht macht Wulaia zu einem der besonderen Höhepunkte jeder Feuerland-Expedition.

Mirador Cabo de Hornos (Chile)

Das Kap Hoorn ist weit mehr als ein geografischer Punkt – es ist eine Legende der Seefahrt und einer der symbolträchtigsten Orte der Erde. Dieser südlichste Aussichtspunkt unserer Liste bietet ein unvergessliches Erlebnis am Ende der Welt, wo der Atlantik auf den Pazifik trifft.

Eckdaten zum Besuch:

  • Lage: Hornos-Insel, südlichster Punkt des Kap-Hoorn-Archipels
  • Breitengrad: 55°58′ Süd
  • Zugang: Nur per Schiff, stark wetterabhängig
  • Landgang: Kurze Wanderung von 20 bis 30 Minuten
  • Besonderheit: Zusammentreffen von Atlantik und Pazifik

Die Anlandung am Kap Hoorn ist ein privilegierter Moment, der nur bei günstigen Wetterbedingungen möglich ist. Die berüchtigten Gewässer um das Kap gehören zu den stürmischsten der Welt, und nicht umsonst hat dieser Ort in der Seefahrtsgeschichte einen legendären Ruf. Der kurze Aufstieg vom Anlegepunkt führt zu einem Leuchtturm und dem berühmten Albatros-Denkmal, das den Seeleuten gewidmet ist, die in diesen gefährlichen Gewässern ihr Leben ließen.

Vom Aussichtspunkt am Kap haben Sie einen überwältigenden Blick auf die tosende See, wo sich zwei Ozeane treffen und mächtige Wellen an die Felsen schlagen. Die schiere Kraft der Natur ist hier allgegenwärtig. Bei klarem Wetter können Sie die Drake-Passage in Richtung Antarktis überblicken – nur 1.000 Kilometer südlich beginnt der weiße Kontinent. Die Atmosphäre ist geprägt von der Erhabenheit dieses extremen Ortes und dem Bewusstsein, an einem der entlegensten Punkte der bewohnten Welt zu stehen.

Das Kap Hoorn ist mehr als ein Aussichtspunkt – es ist eine Erfahrung, die die Dimensionen der patagonischen Wildnis und die maritime Geschichte greifbar macht. Die Expeditionskreuzfahrten von Australis bieten die komfortabelste und sicherste Möglichkeit, diesen legendären Ort zu erreichen.

Die spektakulärsten Aussichtspunkte rund um El Chaltén

Mirador Río de Las Vueltas (El Chaltén, Argentinien)

Der Mirador del Río de las Vueltas bietet einen Blick auf den gewundenen Fluss, der durch das Tal von El Chaltén fließt, dessen gletschergespeistes Wasser die für patagonische Flüsse charakteristische milchig-türkise Farbe hat. Dieser Aussichtspunkt liegt an der Zufahrt zu mehreren wichtigen Wanderwegen und bietet Einblicke in die Landschaft, die durch das Schmelzwasser der Gletscher geprägt ist.

Von hier aus können Besucher die verzweigten Flussarme beobachten, die sich durch den Talboden schlängeln, und den Blick bis zu den Gletschern schweifen lassen, die das Flusssystem speisen. Der Kontrast zwischen dem blaugrauen Wasser des Flusses und der umgebenden Steppenvegetation schafft eine für diese Region typische, vielschichtige Landschaft.

Besonderheiten:

  • Gletscherfluss mit charakteristischer türkisgrüner Farbe
  • Von oben sichtbare verzweigte Flussläufe
  • Blick bis zu den Gletschern, die den Fluss speisen
  • Gute Erreichbarkeit in der Nähe mehrerer Wanderwegzugänge
  • Informationen zur Gletscherhydrologie

Mirador Laguna Torre und Cerro Torre (El Chaltén, Argentinien)

Der Cerro Torre mit seiner charakteristischen Eishaube gilt als einer der technisch anspruchsvollsten Gipfel der Welt für Extrembergsteiger. Für Wanderer bietet der Weg zur Laguna Torre ein zugänglicheres, aber nicht minder spektakuläres Erlebnis mit Blicken auf den massiven Piedras Blancas Gletscher.

Informationen zur Tour:

  • Distanz: 18 Kilometer (hin und zurück)
  • Höhenmeter: 400 Meter
  • Dauer : 6 bis 7 Stunden
  • Schwierigkeitsgrad: mittel
  • Verlängerungsoption: Mirador Maestri (1 Kilometer zusätzlich)

Diese Wanderung ist deutlich weniger anstrengend als die zur Laguna de los Tres und eignet sich hervorragend als Starterroute oder Alternative für weniger trainierte Wanderer. Der Weg führt durch abwechslungsreiche Landschaft mit Wald, Canyon und offener Pampa. Schon bald haben Sie den Río Fitz Roy neben sich, dessen türkisfarbenes Wasser von Gletscherschmelze gespeist wird.

An der Laguna Torre angekommen, bietet sich ein faszinierendes Schauspiel: Massive Eisberge treiben auf dem milchig-türkisen Wasser, während sich im Hintergrund der Cerro Torre mit seiner markanten Eiskappe erhebt. Bei gutem Wetter lohnt sich die Verlängerung zum Mirador Maestri, von wo aus Sie noch näher an den Gletscher herankommen und eine andere Perspektive auf das gesamte Massiv genießen.

Mirador de los Cóndores (El Chaltén, Argentinien)

Nur 15 Gehminuten vom Besucherzentrum El Chaltén entfernt bietet dieser leicht erreichbare Aussichtspunkt einen atemberaubenden Blick auf den Fitz Roy. Besonders eindrucksvoll ist das Schauspiel bei Sonnenaufgang, wenn das Alpenglühen die Granitwände in leuchtendes Rot taucht.

Details zum Aussichtspunkt:

  • Entfernung vom Ortszentrum: 2 Kilometer
  • Dauer: 20 bis 30 Minuten
  • Höhenunterschied: 120 Meter
  • Schwierigkeit: einfach
  • Beste Tageszeit: Sonnenauf- oder -untergang

Dieser Mirador ist ideal für alle, die die Bergwelt genießen möchten, ohne lange Wanderungen zu unternehmen. Der kurze Aufstieg führt über einen breiten, gut markierten Weg zu einem natürlichen Balkon mit Panoramablick über El Chaltén, den Río de las Vueltas und die gesamte Gebirgskette mit dem Fitz Roy als Höhepunkt.

Der Name des Aussichtspunkts kommt nicht von ungefähr: Mit großer Wahrscheinlichkeit sehen Sie hier Andenkondore, die in den Aufwinden kreisen. Diese majestätischen Vögel mit bis zu drei Metern Spannweite nutzen die Thermik am Berg. Für Fotografen ist der frühe Morgen optimal, wenn weiches Licht die Berge trifft und die Chancen auf wolkenfreie Sicht am höchsten sind.

Mirador Belvedere – (Villa La Angostura, Argentinien)

Der Mirador Belvedere in Villa La Angostura bietet einen der schönsten Panoramablicke auf den Nahuel-Huapi-See und die umliegenden Anden. Dieser weniger bekannte Aussichtspunkt in der nördlichen Seenregion Patagoniens belohnt Besucher mit spektakulären Ausblicken auf türkisfarbenes Wasser, dichte Wälder und schneebedeckte Gipfel.

Wichtige Informationen:

  • Lage: Villa La Angostura, Provinz Neuquén
  • Entfernung vom Ortszentrum: 3 Kilometer
  • Gehzeit: 30 bis 45 Minuten (einfache Strecke)
  • Höhenunterschied: 200 Meter
  • Schwierigkeitsgrad: leicht bis mittel

Der Aufstieg zum Mirador Belvedere beginnt am nördlichen Rand von Villa La Angostura und führt durch einen malerischen Araukarien-Wald. Der gut ausgebaute Weg steigt gleichmäßig an und ist für die meisten Besucher gut zu bewältigen. Unterwegs bieten sich bereits erste Ausblicke auf den See und die umgebende Landschaft.

Vom Aussichtspunkt aus eröffnet sich ein atemberaubendes Panorama: Unter Ihnen erstreckt sich der tiefblaue Nahuel-Huapi-See mit der Halbinsel Quetrihué, die für ihren einzigartigen Arrayanes-Wald bekannt ist. Im Hintergrund erheben sich die majestätischen Gipfel der patagonischen Anden, darunter der imposante Vulkan Lanín (3.776 Meter), dessen perfekte Kegelform bei klarem Wetter weithin sichtbar ist. Die Aussicht umfasst auch Villa La Angostura selbst, malerisch am Seeufer gelegen.

Besonders empfehlenswert ist der Besuch am späten Nachmittag, wenn die Abendsonne die Landschaft in warme Farbtöne taucht und die Berge im Hintergrund golden leuchten. Im Herbst (März bis Mai) bietet der Wald zusätzlich ein spektakuläres Farbspiel in Rot-, Orange- und Gelbtönen. Der Mirador Belvedere ist ganzjährig zugänglich und bietet auch im Winter, wenn die Gipfel mit Schnee bedeckt sind, einzigartige Fotomotive.

Die schönsten Aussichtspunkte in Nordpatagonien

Mirador del Glaciar Perito Moreno (El Calafate, Argentinien)

Der Perito-Moreno-Gletscher bietet ein unvergleichliches Naturschauspiel: Eine 60 Meter hohe Eiswand erstreckt sich über fünf Kilometer Breite, von der regelmäßig tonnenschwere Eisbrocken mit donnerndem Getöse in den Lago Argentino stürzen. Die Aussichtsplattformen ermöglichen spektakuläre Ausblicke aus verschiedenen Perspektiven – und das ohne anstrengende Wanderung.

Praktische Informationen:

  • Lage: 80 Kilometer westlich von El Calafate
  • Zugänglichkeit: ausgezeichnet – barrierefreie Plattformen
  • Gletscherfläche: 250 Quadratkilometer
  • Höhe der Eiswand: bis zu 70 Meter
  • Empfohlene Aufenthaltsdauer: 3 bis 4 Stunden

Das Besondere am Perito Moreno ist, dass er zu den wenigen Gletschern weltweit gehört, die nicht zurückgehen, sondern sich im Gleichgewicht befinden oder sogar wachsen. Das Eisfeld schiebt sich kontinuierlich vorwärts, was regelmäßig zu spektakulären Abbrüchen führt. Mit etwas Geduld können Sie dieses beeindruckende Naturphänomen beobachten – bringen Sie warme Kleidung mit, denn die vom Gletscher ausstrahlende Kälte ist auch im patagonischen Sommer spürbar.

Vom Hauptaussichtspunkt führt ein System von Metallstegen über mehrere Ebenen, die alle unterschiedliche Perspektiven auf den Gletscher bieten. Der gesamte Rundweg über die Plattformen ist etwa 3 Kilometer lang und dauert 2 bis 3 Stunden, wenn Sie sich Zeit nehmen. Ein Geheimtipp ist der Mirador Canal de los Témpanos vor dem Haupteingang, wo Sie einen seitlichen Blick auf die Eismassen genießen und oft Eisberge im Wasser treiben sehen.

Mirador del Lago Mascardi (Bariloche, Argentinien)

Der türkisfarbene Lago Mascardi, umgeben von dichten Wäldern und Bergen, bietet einen der fotogtauglichsten Ausblicke der argentinischen Seenregion. Der Mirador ist leicht zugänglich und perfekt für einen entspannten Zwischenstopp auf dem Weg in das südliche Patagonien.

Der See verdankt seine intensive türkis-blaue Färbung den Gletschermineralien, die der Río Manso mit sich führt. An klaren Tagen spiegelt sich der imposante Cerro Tronador (3.470 Meter), ein erloschener Vulkan mit mehreren Gletschern, im ruhigen Wasser – ein perfektes Fotomotiv. Der Kontrast zwischen dem dunklen Grün der Südbuchen-Wälder und dem leuchtenden Blau des Sees ist besonders eindrucksvoll.

Praktische Tipps für den Besuch der Aussichtspunkte

Die optimale Reisezeit für Patagonien ist der patagonische Sommer von Dezember bis März, wenn die Temperaturen zwischen 10 und 20 Grad Celsius liegen. Beachten Sie jedoch, dass das Wetter extrem wechselhaft ist. Das Zwiebelprinzip ist unverzichtbar: Packen Sie thermische Unterwäsche, eine isolierende Mittelschicht und eine wind- und wasserdichte Außenjacke ein. Robuste Wanderschuhe, Sonnenschutz mit SPF 50+ und ausreichend Wasser sind unerlässlich.

Die Hauptflughäfen sind El Calafate, Bariloche und Punta Arenas. Für die Ruta de los Siete Lagos empfiehlt sich ein Mietwagen, während für Torres del Paine organisierte Touren praktischer sind. Diese kombinieren mehrere Highlights und eignen sich besonders für Reisende, die Komfort schätzen.

Die zehn Aussichtspunkte Patagoniens offenbaren die einzigartige Schönheit dieser Region am Ende der Welt. Entdecken Sie die spektakulärsten Landschaften der patagonischen Fjorde mit den Expeditionskreuzfahrten von Australis: Genießen Sie atemberaubende Ausblicke auf Gletscher und Fjorde in Komfort und Sicherheit. Entdecken Sie unsere Routen für Ihre Reise ans Ende der Welt.

Häufig gestellte Fragen

Wie viele Tage sollte ich für die Aussichtspunkte einplanen?

Für eine umfassende Tour empfehlen wir 14 bis 21 Tage. Planen Sie 3 bis 4 Tage für Torres del Paine, 4 bis 5 Tage für El Chaltén und 2 bis 3 Tage für Bariloche ein. Das wechselhafte Wetter macht Puffertage erforderlich.

Sind die Aussichtspunkte für ältere Reisende geeignet?

Ja, mehrere Punkte sind hervorragend zugänglich. Der Perito-Moreno-Gletscher hat barrierefreie Plattformen, der Cerro Campanario ist per Sessellift erreichbar, und der Mirador de los Cóndores liegt nur 15 Minuten vom Ort entfernt.

Benötige ich spezielle Ausrüstung?

Die Grundausstattung umfasst festes Schuhwerk, wind- und wasserdichte Kleidung, Sonnenschutz und Wasser. Für längere Trekkings sind Wanderstöcke und hochwertige Wanderschuhe empfehlenswert.

Brauche ich einen Expeditionsleiter?

Die meisten Aussichtspunkte sind gut ausgeschildert und können selbstständig besucht werden. Geführte Touren bieten jedoch zusätzliche Sicherheit und lokales Wissen.

Was ist die beste Zeit für Fotos?

Das Morgenlicht zwischen 6 und 9 Uhr und die Abendstunden bieten die dramatischsten Lichtverhältnisse. Für den Fitz Roy ist der Sonnenaufgang legendär wegen des Alpenglühens.

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